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09 Dec 2008

Ein Stromer aus der Schweiz

Bericht von Thomas Geiger in der Frankfurter Allgemeine vom 9.12.08

Die Welt verbessern und auch noch Spaß dabei haben? Wer darin einen Widerspruch sieht, der hat die Botschaft von Murat Günak, Lorenzo Schmid und Paolo Tumminelli nicht verstanden. Denn mit Verzicht und Selbstkasteiung, so die Überzeugung des ehemaligen VW-Designchefs, des Schweizer Unternehmers und des Kölner Design-Professors, kommen wir auf Dauer nicht weiter. Heilig oder zumindest selig kann man damit vielleicht werden, doch wirtschaftlichen Erfolg in der Automobilindustrie verspricht diese Geisteshaltung nicht. „Daran sind schließlich bislang alle Fahrzeuge mit einem wirklich alternativen Antriebskonzept gescheitert“, sagt Schmid mit Blick auf die ersten in Kleinserie gebauten Elektrofahrzeuge: „Das waren alles super Konzepte, sparsam, sauber, innovativ - nur leider weitgehend spaßfrei“, sagt Schmid. „Aber ohne Sexappeal kann man ein Auto einfach nicht gut verkaufen.“ ...

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